Biken ist der schönste Sport der Welt. Aber ab und zu tut ein wenig Ausgleich gut. Vor allem im Winter, wenn Kälte und Schnee längere Touren erschweren, oder unmöglich machen. Da hat dann jeder so sein Rezept um auf Trab zu bleiben. Ich zum Beispiel mache, neben eher kurzen dafür aber intensiven Bike-Einheiten und Langlauf (Skating), Nordic Walken. Einfach, weil meine Knie das Joggen nicht vertragen. Und weil Nordic Walking im Normalmodus ja nicht gerade der Burner ist, habe ich mir dazu etwas überlegt:

Waldfit! Macht Spaß und geht immer. Auch wenn es Hunde und Katzen regnet. Und – für mich besonders wichtig – es erspart mir den Gang ins Fitness-Studio.

Waldfit! So funktioniert´s:

Zuerst sucht man sich eine attraktive Laufstrecke im Wald. Mit Trails, Anstiegen, aber auch mit normalen Waldwegen. Danach hält man nach geeigneten „Trainingsstationen“ Ausschau – Dinge die in relativ regelmäßigen Abständen am Wegesrand vorhanden sind: Dicke Holzknüppel, liegende Baumstämme, Baumstümpfe, eine Parkbank,… – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Aus alldem entsteht nun ein richtiger Parcours. Ähnlich der Trimm Dich Pfade aus längst vergangenen Zeiten. Pro Übung sind 2 – 3 Wiederholungen empfehlenswert, oder man reiht wie beim Zirkeltraining alles relativ eng aneinander.

Die Gesamtbelastung (eine oder mehrere Runden, schnelles oder langsames Laufen, etc.) kann man je nach Fitnessgrad selbst dosieren.

Aber bitte bei alldem im Wald nichts „bauen“ oder gar zerstören. Denn da werden die Forstverwaltungen mit Recht sauer. Wichtig ist auch das geeignete Equipment. Einen Überblick über das, was es da so alles gibt, findet Ihr z. B. auf Onlineshops wie www.bergzeit.de.

Um die insgesamt 11 Übungen anzusehen klickt auf das Bild, oder hier.

Und jetzt ab auf die Runde – Viel Spaß!