Jeden Winter wird der Forggensee (Füssen) abgelassen, um Platz für die oft enormen Schmelzwasserfluten des Lech im Frühling zu schaffen. Nicht zuletzt dadurch hat der vormals wilde Alpenfluss für die stromabwärts gelegenen Anrainer seinen Schrecken als Landschaftsgestalter heute verloren.

Auch wenn das künstliche Aufstauen des Forggensees Mitte des letzten Jahrhunderts einen wohl unglaublichen Naturraum unwiederbringlich hat versinken lassen: Die Mondlandschaft des freigelegten Seegrunds ist ein Eldorado für Fotografen und Entdecker (Achtung vor Schlammlöchern)! Unter anderem treten  nahe Osterreinen beim Café Maria die Grundmauern versunkener Gebäude und Teile der alten Römerstrasse „Via Claudia“ zu Tage.

Aber seht selbst…