Axel vom bekannten Outdoorblog www.outdoorseite.de, hat mir vor Kurzem via Twitter ein #Blogstöckchen zugeworfen und ich habe es „aufgefangen“. Wie Ihr oben seht, war es kein allzu kleines „Stöckchen“ und so ging ich beim Auffangen – Uff – auch erst Mal mächtig in die Knie. Aber alles hat ja auch sein Gutes: So muss sich um Axels Fitness schon keiner mehr Gedanken machen – wer mit so einem Ding um sich werfen kann, sollte schwer in Ordnung sein 😉

„#Blogstöckchen – wie meinen?“ fragt sich jetzt sicherlich der eine oder andere. Sehr schön: Denn ich wusste offen gestanden auch nicht sofort, was genau es damit auf sich hat. Also hab´ ich mich schlau gemacht: Ein Blogstöckchen besteht aus Frage-Paketen (hier 21 Fragen) die sich (meist themenverwandte) Blogger untereinander zuwerfen, um sich einerseits besser kennenzulernen und andererseits enger miteinander zu vernetzten. Man könnte also auch „Ketteninterview“ dazu sagen, da die Fragen von Blogger zu Blogger wie ein Stöckchen weiter geworfen werden und sich dabei je nach Bloggerlaune etwas verändern.

Vielen Dank also an Axel! So, nun nehme ich mal den Blogstock runter und mache mich an die Beantwortung der Fragen. Wie Ihr gleich sehen werdet, geht es dabei thematisch quer durchs Gemüsebeet.

Das wechselt, denn ich arbeite für meinen Blog fast nur auf einem mobilen Laptop. Momentan ist es unsere vierjährige Hundedame „Lilly“, da ich gerade auf dem Boden sitze und sie mal wieder neugierig um den Bildschirm herum schnüffelt.

Kanutrekking. Ich denke, dass der Start nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen und es nicht beim einmal ausprobieren bleiben wird.

Man sollte nach dem Boden buddeln und nicht kratzen müssen…

…gute Frage. Da soll mal einer sagen Outdoorblogger seien oberflächlich 😉 Ja, ich glaube, dass mittelfristig die Bedeutung privater Kleinst- und Microprojekte für den Lebensunterhalt der Menschen steigen wird. Und sei es nur ergänzend zum normalen Arbeitsverhältnis. Durch Trends und den gesellschaftlichen Wandel entstehen einfach immer mehr Marktbedürfnisse, die sich nur in solchen hoch spezialisierten und effizient organisierten Strukturen wirtschaftlich bedienen lassen. Was interessant sein wird, ist wiederum die Vernetzung dieser Microprojekte untereinander. Etwas zugespitzt könnte man sagen: Das Großunternehmen der Zukunft ist für mich ein Netzwerk selbständiger Einheiten. …jetzt is´ aber gut mit Philosophie, oder geht’s gleich so tiefgründig weiter?

…wenn ich das wüsste. Flexibler? Vernetzter? Effizienter? Ich denke ja.

Also ersteres wohl nur als Medizin – brrrrrr. Wein zu zweit am Kamin, Bier für alles andere.

Es wird spannend sein zu verfolgen, wie das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den eindrucksvoll-authentischen und den eindrucksvoll-kommerziellen Inhalten einmal ausgeht. Zu ersteren zähle ich Formate wie „North of the Sun“, oder „Road from Karakol“ – einfach unglaubliche Streifen. Zu letzteren zählen für mich all die Zirkusfilmchen von Red Bull und Co. Klar, die sind auch nicht schlecht. Aber ich finde das gleicht sich alles mittlerweile so stark, dass daraus in Summe nur noch eine Art „adrenalines Grundrauschen“ entsteht. Vielleicht ist das ganz gut so, um den breiten Markt für Outdoor-Themen zu erschließen? Keine Ahnung. Welchem Genre ich persönlich jedenfalls die Daumen drücke, ist wohl nicht allzu schwer zu erraten.

Drohnen im Homeservice? Da kann man Amazon wohl nur zum Logistik-PR-Gag des Jahres gratulieren. Würde mich mal interessieren, wie man so etwas durch den hiesigen Genehmigungsdschungel bekommt. Und die Augen des Amtsschimmels möchte ich auch gerne sehen, wenn ihm so ein Antrag zum ersten Mal ernsthaft vorliegt… 🙂

Ich würde sagen die Mischung macht´s. Schön ist doch, dass man auswählen kann und sich immer fürs gerade Passende entscheiden kann. Die Antwort heißt: Alles zu seiner Zeit!

Geht so. Lilly (s. Frage 1.) ist da recht sparsam, weil recht klein.

Eine Winterdurchquerung der Stauden (Naturpark Augsburg Westliche Wälder) mit Winterbiwak. Ist jetzt vielleicht nicht die große Panamericana, aber zu der gibt’s ja auch schon tausendundeins Geschichten. Mit meinem Blog interessieren mich nicht zuletzt die Erlebnisse, die direkt vor der Tür oder im Umfeld von uns möglich sind – Alastair Humphreys, der National Geographic Abenteurer, nennt sie Microadventures. Er hat übrigens eine schöne Website mit vielen Tipps dazu gemacht.

Dieses Jahr und all die Jahre zuvor: Mein Mountainbike. 2013 hat´s sogar ein neues geregnet!

Einen Buff (Schlauchschal). Was Praktischeres gibt’s nicht. Ist Mütze, Schal, Stirnband aber auch Verbandszeug und Wasserfilter in einem.

Wenn ich im Winter nicht biken kann, gehe ich am liebsten Skaten, also Langlaufen. Aber auch Trailrunning mit Stöcken mache ich gerne und streue dann allerlei wilde Übungen im Wald ein. Ich nenne das dann „Waldfit“. Wer wissen will wie´s geht, kann´s hier gern mal nachlesen.

Es ist der gute alte Tee. Aber mindestens ebenso wichtig ist bei längeren Touren im Winter das richtige Essen. Mein Tipp: Landjäger. Sind klein, spenden unglaublich viel Energie, schmecken und halten lange vor. Dazu dann kerniges, hartes Brot. Dafür lasse ich jeden Chemieriegel stecken.

Ich trage nur eine Pulsuhr – wohl ein Relikt aus meiner Vergangenheit als Wettkampfsportler im Bereich Mountainbike. Von GPS und so halte ich in unseren Breiten Nullkommanull. Dazu habe ich mich auch schon mal ausführlich in einem Blogbeitrag geäußert.

Ähem – da hätte ich mal die 17. lesen sollen, bevor ich bei der 16. gleich alles raushaue. Also: Siehe 16. 🙂

Allein auf die Farbe kommt es an! Nein, das war natürlich ein Witz: Eine gute Preis-Leistung. Und klar: Ich möchte kein schlechtes Gewissen gegenüber Umwelt und Menschen haben müssen, wenn ich in meiner Freizeit ein bestimmtes Produkt trage. Somit gehören für mich Ressourcenschonung und ein menschenwürdiger Herstellungsprozess gerade in der Freizeitbranche zur absoluten Hygiene.

…also, auch dazu hätte ich mal wieder einen etwas eingehenderen Blogbeitrag von mir zu bieten, aber soviel verrate ich gern schon mal hier: Ich bin zu einem Fan der „Smartografie“ geworden. Fotografieren mit dem Smartphone ist einfach unglaublich unkompliziert und liefert überraschend gute Ergebnisse, wie ich finde. Klar behalten klassische Kamerasysteme für den einen oder anderen Zweck nach wie vor ihre Berechtigung. Aber das breite Leistungsspektrum des Smartphones – das kleine Ding taugt ja wie man weiß nicht nur zum fotografieren – ist schon eine feine Sache.

Bislang nicht. Ich überleg´ aber dauernd zu, ob ich es nicht doch mal tun sollte. Wenn dann allerdings nur in ergänzender Kurzform und nicht gleich als ganzen Film denke ich. Auch das GoPro-Thema geistert immer mal wieder durch meinen Kopf.

Island, Grönland oder den äußersten Norden Schottlands. Ich hoffe es klappt. Aber diese Regionen reizen mich ungemein. Mich zieht´s halt immer ein wenig mehr in den Norden…

Diese Fragen sind via Jörg und Axel nun schon recht weit in der Welt der Outdoorblogger herumgekommen. Trotzdem würde mich interessieren, wie Lars, Xaver, die Adventure-Buam (Gruß in die Nachbarschaft!)  und Anirismanontour  darüber denken – wie steht´s? Ich schiebe also Euch mal den obigen „Blogstock“ zu, denn zum Werfen bin ich momentan leider nicht gut genug in Form – hüstel, schnupf, #mimimi…