Der Start von #20winters rückt immer näher. Das Kribbeln steigt. Was sagen Kraft und Form, vor allem am Berg? Dies galt es zu testen und so nutzte ich gleich die Gelegenheit um der Zugspitze, dem Zielpunkt meiner Nonstopfahrt, noch einmal so richtig nahe zu kommen. Also ging´s gestern etwa drei Stunden von Ehrwald hinauf zur Hochfeldernalm, von dort runter ins Gaistal und dann nochmals hoch zum Sebensee und wieder zurück.

Eine anspruchsvolle Trainingstour bei knapp 35° Grad Celsius und vor schönster Kulisse. Auch wenn man am Publikum merkt, dass Seilbahnen und E-Bike-Verleiher wohl recht gute Geschäfte machen.

Ich war noch nie der Typ „rauf aufs Rad und Vollgas“! Immer schon lagen meine Stärken eher in der zweiten Hälfte. Somit taten die steilen Höhenmeter – vierhundert an der Zahl und am Stück – unmittelbar zu Tourbeginn nach dem Ehrwalder Parkplatz hinauf zur gleichnamigen Alm also richtig weh.

Auch drückte der gigantische Südhang der Zugspitze, der direkt neben mir knappe 2.000 Meter senkrecht in den Himmel schoss, zusätzlich auf die Stimmung: Da soll es also in knapp drei Wochen hochgehen? Ich versuchte mich damit zu trösten, dass ich dann ja bereits knapp 120 Anfahrtskilometer in den Beinen haben und mir somit zumindest kein Kaltstartproblem mehr drohen würde.

Jedenfalls waren pünktlich mit Erreichen der Ehrwalder Alm plötzlich die „guten Beine“ wieder da und es wurde noch ein herrlicher Biketag. Aber seht selbst!